Der wahre Wert liegt im Detail.
In der Welt der Luxusuhren mag von außen alles gleich aussehen – aber Sammler wissen, dass der Unterschied, der die Echtheit bestimmt, im Mikrometerbereich liegt.
Eine Lünette, eine Schraube oder eine Gravur; dies sind Elemente, die die Identität, Zuverlässigkeit und den Investitionswert einer Uhr bestimmen.
Hier sind 5 subtile Details, die ein Original von einer Fälschung unterscheiden.
1. Gravurtiefe: Das Markenzeichen der Ingenieurskunst
Die Originalteile werden gemäß den Lasergravurstandards der Marke mit millimetergenauer Präzision bearbeitet.
- Marken wie Rolex, AP und Patek bieten Gravurtiefen, die im Mikrometerbereich konstant sind.
- Bei gefälschten oder nachträglich eingebauten Teilen ist die Gravur auf der Oberfläche oft flacher oder weniger deutlich.
- Die Gravurlinien sind ursprünglich klar, scharf und symmetrisch.
2. Schraubenfarbe und -material: Ein kleiner, aber entscheidender Unterschied
Originalschrauben haben je nach Legierung des verwendeten Metalls eine bestimmte Farbe.
- Die von Rolex verwendeten Edelstahlschrauben haben beispielsweise einen hellen, matten Grauton.
- Gefälschte oder veränderte Schrauben sind oft in poliertem Chrom oder anderen Farbtönen erhältlich.
- Darüber hinaus weisen die Originalschrauben eine gewisse Härte auf; sie sind nicht sofort resistent gegen Schraubendreherspuren.
3. Kompatibilität von Referenz- und Seriennummern
Die Echtheit eines Bauteils wird nicht nur anhand seiner Fertigungsqualität, sondern auch anhand seiner Übereinstimmung mit den Referenzspezifikationen überprüft.
- Jede Lünette, jedes Zifferblatt und jedes Armband muss mit der Referenznummer der Uhr übereinstimmen.
- Eine für eine Rolex mit der Referenznummer 126334 gefertigte Lünette kann beispielsweise nicht vollständig mit einer anderen Serie kompatibel sein.
- Gefälschte Teile enthalten oft falsche Schriftarten oder fehlende Zeichen.
4. Oberflächenstruktur und Polierqualität
Die Originalteile werden speziellen Poliertechniken unterzogen, die vom Hersteller angewendet werden.
- Die Zifferblattstruktur „Sunburst“ von Rolex oder die Oberflächenveredelung „Tapisserie“ von AP können nur durch werksseitige Fertigung nachgebildet werden.
- Bei Ersatzteilen aus dem Zubehörhandel äußert sich diese Oberflächenstruktur oft in einer übermäßig glänzenden oder unebenen Oberfläche.
- Unter dem Mikroskop wird die Richtung des Lichts gesteuert und auf das ursprüngliche Objekt verteilt.
5. Mikrogravuren und Sicherheitscodes
Bei modernen Designs verwenden Marken Mikrogravursysteme, um Fälschungen vorzubeugen.
- Bei Rolex entspricht die sogenannte „Rehaut-Gravur“, also die Lasergravur auf der inneren Lünette, der Seriennummer.
- Diese Codes sind normalerweise mit bloßem Auge nicht sichtbar, aber unter einer Lupe (Vergrößerungsglas) deutlich erkennbar.
- Bei Fälschungen sind diese Gravuren entweder ungenau oder fehlen vollständig.
Der Mix-and-Watch-Ansatz
Das Verständnis eines Originalwerks ist nicht nur durch Beobachtung, sondern auch durch Wissen möglich.
Bei Mix and Watch bewahren wir das Markenerbe, das Vertrauen der Sammler und die ästhetische Exzellenz bis ins kleinste Detail.
Denn der Wert eines Stücks liegt nicht nur im Metall, aus dem es gefertigt ist, sondern auch in der Geschichte, die es erzählt.